Traumatherapie

 

„Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Durch einschneidende Ereignisse hat es seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurück finden.“ Dr. Peter A. Levine

   In der Traumatherapie begleite ich Sie dabei

  • zu lernen, daß nach einer Aufregung im Nervensystem die Entspannung fokgt
  • daß Sie sich wieder fähig und ermächtigt fühlen
  • das Lebensmuster etwas anders zu stricken, weil Sie das Damals überlebt  haben und heute leben
  • immer mehr im Heute zu leben, weil das Gestern seinen Schrecken verloren hat
  • zu lernen, sich selbst immer besser regulieren zu können und damit das Leben wieder im Griff zu haben
  • achtsam mit sich selbst umzugehen

Unser Nervensystem reagiert auf eine Gefahr, indem es hochaktiviert ist, alle Antennen nach außen lenkt und uns körperlich auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Es arbeitet  instiniktgesteuert, jedoch vor dem Hintergrund von Moral, Wertung und Erziehung. Rutschen wir auf der Straße aus, stehen wir rasch auf, weil wir uns so ungeschickt fühlen. 

Haben wir im Dunkeln Angst hören wir es schon „Angsthase“ rufen und ist uns Übles geschehen, fühlen wir uns „selbst schuld“. Und eben dies steht uns bei der Vermeidung und Heilung des Traumas meist im Weg.

Trauma könnten wir als ein Verharren  in einer Situation von Aktivierung, also der Kampf-, Flucht- oder Toderwartung bezeichnen. Diese sind oft vor langer Zeit entstanden und bringen uns bei jeder Ähnlichkeit der Situation in den gleichen Zustand der Hilflosigkeit. Und genau diese unvollendete Reaktion gilt es zu beenden, damit  erfährt das ganze System das Empfinden, fähig zu sein, sich schützen zu können. Es entspannt sich und wird lebendiger, weniger Angst – mehr Leben.